Verarbeitungsverzeichnis

auch Verzeichnis der Verarbeitungstätigkeiten oder VVT genannt

Unternehmen sind nach Art. 30 DSGVO verpflichtet, Verzeichnisse von Verarbeitungstätigkeiten (VVT) zu führen. Das VVT dient im Wesentlichen der Dokumentation und revisionssicheren Handhabung der zum Schutz von personenbezogenen Daten eingeführten Verfahren und Schutzmaßnahmen.

Das Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten dient nicht nur als gute Grundlage für den Erfüllungsnachweis bzgl. der Rechenschaftspflicht aus Art. 5 Abs. 2 DSGVO, sondern auch und vor allem im Hinblick auf die Gewährleistung der Betroffenenrechte. Denn nur derjenige Verantwortliche, der einen umfassenden Überblick über die in seinem Unternehmen stattfindenden Verarbeitungen hat, kann hierüber auch entsprechend informieren (Art. 12ff. DSGVO) und in der Folge auch für den Schutz der Betroffenenrechte Sorge tragen.

Das VVT kann in schriftlicher oder elektronischer Form geführt werden.

Zurück zum Glossar